Endlich Arbeit?

18Mai2017

Hismile

Von Kaikoura ging es dann bis nach Reefton, dort schrieben wir dann noch zahlreiche Emails an potenzielle Arbeitgeber.

Am nächsten Tag entschieden wir uns dann wieder nach Motueka zu fahren, auf einen Campingplatz, auf dem wir schon zweimal waren, deshalb wussten wir auch, dass es dort ziemlich günstig ist und man dort alles hat, was man braucht.

Also spülten wir erstmal unsere Sachen (auf dem letzten Campingplatz gab es kein Wasser), wuschen unsere Sachen (kalt, aber besser als gar nicht), räumten unser Auto etwas auf und genossen das freie WLAN und die Sonne. Dabei checkten wir auch unsere Emails und stellten frustriert fest, dass nur Absagen dabei waren, wenn sich überhaupt zurückgemeldet wurde.

Da der Trockner den ganzen Tag besetzt war, blieb uns dann nichts anderes über als die nasse Wäsche zunächst im Auto zu lagern. Am nächsten Tag entschieden wir uns dann noch eine Nacht zu bleiben, also packten wir dann die ganzen Sachen in den Trockner und duschten erstmal ganz entspannt. Auch den restlichen Tag nutzten wir dann das WLAN und entschieden uns noch eine weitere Nacht zu bleiben.

Am nächsten Morgen ging es dann erstmal in die Werkstatt mit unserem Auto, denn das Vorderlicht war kaputt. Das konnte dann auch direkt ausgewechselt werden und wir waren innerhalb von 5 Minuten schon wieder aus der Werkstatt heraus.

Da sich Job technisch auch am nächsten Tag noch nichts ergeben hat, riefen wir bei der Fischfabrik vor Ort an, dort sollten wir dann auch direkt vorbeikommen. Schon der Geruch, der uns entgegen kam, erinnerte uns an die Zeit bei OPC und uns wurde schon wieder flau im Magen, an der Pforte bekamen wir dann Zettel, auf denen Informationen über die Arbeit standen und wie wir uns bewerben können.

Als wir uns die dann durchgelesen hatten, entschieden wir uns dazu, dass wir diese Arbeit nicht angehen können. Zum einen fing die Saison erst im Juli an und zum anderen ging es um die Hoki Saison und es stellte sich dann heraus, dass wir dann Fisch filetieren dürfen und da ist dann unsere Grenze erreicht. Also ging es dann noch zur Bücherei und wir suchten noch ein paar Telefonnummern heraus, nach ungefähr 10 Absagen, gaben wir auf und fuhren zu den Nelson Lakes. Genauer gesagt zum Lake Rotoiti dort machten wir dann ein paar Fotos und genossen die schöne Aussicht.

Am Mittwoch ging es dann wieder Richtung Blenheim, erstmal in die Bücherei, um dort auch wieder Nummern heraus zu suchen. Auch hier bekamen wir auch wieder nur Absagen. Doch ein Working Hostel schrieben wir auch an, das ist halt ein Hostel, was den Besuchern hilft Arbeit zu finden. Hört sich ja eigentlich gut an, doch wir standen oder stehen immer noch dem ganzen sehr kritisch gegenüber, da man eigentlich nur Schlechtes davon hört. Naja dieses Hostel hat uns dann aber zurückgeschrieben und gesagt, dass sie noch Leute für ein Weingut suchen.

Dort sind wir dann am nächsten Tag hingefahren, um einzuchecken und den Vertrag zu unterschreiben, dies haben wir dann auch gemacht. Nun werden wir sehen was auf uns zu kommt, uns wurde zwar versichert, dass wir nicht weniger als den Mindestlohn verdienen, aber so ganz koscher ist uns das alle nicht so richtig…

Wir sind gespannt wie es weiter geht, wir werden berichten!