Zurück auf die Nordinsel!

21Mai2017

Hallo zusammen!

Wir wollten ja berichten, wie es nun so weiter geht mit dem Job...
Tja, das war wohl nichts !

Wie gesagt, kam uns das alles nicht richtig vielversprechend vor und ja, am nächsten Morgen sind wir dann auch da wieder weggefahren. Wir haben uns gegen diesen Job entschieden, haben uns einfach nicht wohl gefühlt da...

Wir werden schon noch was anderes finden!

Naja und da es hier in Blenheim anonsten auch nur Arbeit auf den Weinfeldern gibt, die wir jetzt eben nicht machen wollen, haben wir uns dazu entschlossen zurück auf die Nordinsel zu fahren und dort unser Glück zu versuchen.
Wünscht uns Glück!smile

Da wir aber die Fähre erst für Montag buchen konnten, hatten wir ja jetzt noch den Freitag und das ganze Wochenende Zeit, die wir hier rum bekommen mussten.
Deswegen entschlossen wir uns dazu im Internet mal wieder eine vergünstigte Tour zu buchen.
Am Samstag morgen um 9 Uhr ging es los, wir wollten Delfine sehensmile

Wir kamen pünklich im Büro an und einige waren schon da und in ihrem Wetsuit eingekleidet, denn wir hatten zwar nur die Beobachtungstour gebucht( ist halt doch viel günstiger) , aber eine Schwimmtour mit den Delfinen gab es auch.
Die Vorbereitung dauerte dann auch noch etwas, denn diejenigen die mit den Delfinen schwimmen wollten, mussten einige Handzeichen lernen und sie mussten üben Geräusche mit dem Schnorchel im Mund zu machen, damit sie interessant für die Delfine sind. Das war echt lustig anzuschauen!laughing

Nach der Vorbereitung ging es dann auf das Boot und die Fahrt durch Malborough Sound begann. Am Anfang hat es noch etwas geregnet und es war richtig kalt! Aber später kam dann die Sonne noch raussmile
Nach einer ganzen Weile haben wir dann tatsächlich eine Gruppe Delfine entdeckt! Es waren ca. 15-40 Hector Delfine (Diese Art ist die kleinste und gibt es nur in Neuseeland!)
Es war sooo toll und schön die Delfine im Wasser schwimmen zu sehen und sie waren auch relativ neugierig, denn sie sind immer wieder ums Boot geschwommen  und der Guide meinte, dass die das eigentlich nicht machen, sondern immer eher scheu sind, wir hatten also richtig richtig Glücksmile

Allerdings ist es nicht erlaubt mit dieser Art von Delfinen zu schwimmen, deswegen ging es dann nach einiger Zeit weiter um die anderen größeren Arten von Delfinen zu finden, damit die anderen doch noch ins Wasser konnten.

Allein die Fahrt durch den Sound war schon wunderschön und man konnte einige andere Tiere entdecken, wie einheimische Vögel und einige Seelöwen.

Dann tauchten plötzlich wieder 2 Delfine auf, aber auch wieder nur die Hector Delfine und die waren auch ganz schnell wieder weg!

Nach 3 einhalb Stunden ging es zurück Richtung Hafen und zum Leid der Schwimmer haben wir keine anderen Delfine mehr gefunden, die waren wahrscheinlich grade alle auf Essenssuche...

Wir haben dann aber noch zum Schluss an einem einsamen Anlegesteg angelegt und wer wollte konnte ins Wasser, denn dort waren ziemlich große Fische unterwegs!

Nachdem dann 3 es gewagt haben ins kalte Wasser zu gehen, ging es auch schon bald wieder zum Hafen zurück und wir beide waren mehr als glücklich diese Tour gemacht zu haben und Delfine in freier Wildbahn gesehen zu haben! Wieder ein echtes Highlight!


Am nachmittag haben wir dann eigentlich nichts mehr gemacht, waren dann nur mal wieder einkaufen und sind zu einem kostenlosen Parkplatz, wo wir auch schlafen konnten, gefahren und haben gechillt...
Am Abend wurde es schon richtig kalt und heute Nacht hat es dann tatsächlich auch mal wieder gefroren!

Und für uns richtig komisch, wo wir noch vor ca. 2 Wochen waren, weiter unten im Süden, hat es wohl ziemlich geschneit! Wir sind froh, dass wir das nicht miterleben mussten, im Auto ist es auch schon so kalt genung und mit unseren tollen Autoreifen wollen wir auch nicht auf Schnee fahrenlaughing

Heute haben wir dann irgendwie gar nichts gemacht, waren relativ lange auf dem Parkplatz bis wir dann irgendwann in die Stadt gefahren sind und gewartet haben, dass die Bücherei aufmacht, damit wir alle unsere Akkus wieder aufladen können, denn die waren alle leer! ( Die Kälte gefällt unseren Akkus auch nichtundecided)

Dann fahren wir gleich wieder auf einen günstigen Campingplatz und morgen Mittag geht es dann auf die Fähre!

Mal sehen wie es dann weiter geht!

Bis bald!

 

Endlich Arbeit?

18Mai2017

Hismile

Von Kaikoura ging es dann bis nach Reefton, dort schrieben wir dann noch zahlreiche Emails an potenzielle Arbeitgeber.

Am nächsten Tag entschieden wir uns dann wieder nach Motueka zu fahren, auf einen Campingplatz, auf dem wir schon zweimal waren, deshalb wussten wir auch, dass es dort ziemlich günstig ist und man dort alles hat, was man braucht.

Also spülten wir erstmal unsere Sachen (auf dem letzten Campingplatz gab es kein Wasser), wuschen unsere Sachen (kalt, aber besser als gar nicht), räumten unser Auto etwas auf und genossen das freie WLAN und die Sonne. Dabei checkten wir auch unsere Emails und stellten frustriert fest, dass nur Absagen dabei waren, wenn sich überhaupt zurückgemeldet wurde.

Da der Trockner den ganzen Tag besetzt war, blieb uns dann nichts anderes über als die nasse Wäsche zunächst im Auto zu lagern. Am nächsten Tag entschieden wir uns dann noch eine Nacht zu bleiben, also packten wir dann die ganzen Sachen in den Trockner und duschten erstmal ganz entspannt. Auch den restlichen Tag nutzten wir dann das WLAN und entschieden uns noch eine weitere Nacht zu bleiben.

Am nächsten Morgen ging es dann erstmal in die Werkstatt mit unserem Auto, denn das Vorderlicht war kaputt. Das konnte dann auch direkt ausgewechselt werden und wir waren innerhalb von 5 Minuten schon wieder aus der Werkstatt heraus.

Da sich Job technisch auch am nächsten Tag noch nichts ergeben hat, riefen wir bei der Fischfabrik vor Ort an, dort sollten wir dann auch direkt vorbeikommen. Schon der Geruch, der uns entgegen kam, erinnerte uns an die Zeit bei OPC und uns wurde schon wieder flau im Magen, an der Pforte bekamen wir dann Zettel, auf denen Informationen über die Arbeit standen und wie wir uns bewerben können.

Als wir uns die dann durchgelesen hatten, entschieden wir uns dazu, dass wir diese Arbeit nicht angehen können. Zum einen fing die Saison erst im Juli an und zum anderen ging es um die Hoki Saison und es stellte sich dann heraus, dass wir dann Fisch filetieren dürfen und da ist dann unsere Grenze erreicht. Also ging es dann noch zur Bücherei und wir suchten noch ein paar Telefonnummern heraus, nach ungefähr 10 Absagen, gaben wir auf und fuhren zu den Nelson Lakes. Genauer gesagt zum Lake Rotoiti dort machten wir dann ein paar Fotos und genossen die schöne Aussicht.

Am Mittwoch ging es dann wieder Richtung Blenheim, erstmal in die Bücherei, um dort auch wieder Nummern heraus zu suchen. Auch hier bekamen wir auch wieder nur Absagen. Doch ein Working Hostel schrieben wir auch an, das ist halt ein Hostel, was den Besuchern hilft Arbeit zu finden. Hört sich ja eigentlich gut an, doch wir standen oder stehen immer noch dem ganzen sehr kritisch gegenüber, da man eigentlich nur Schlechtes davon hört. Naja dieses Hostel hat uns dann aber zurückgeschrieben und gesagt, dass sie noch Leute für ein Weingut suchen.

Dort sind wir dann am nächsten Tag hingefahren, um einzuchecken und den Vertrag zu unterschreiben, dies haben wir dann auch gemacht. Nun werden wir sehen was auf uns zu kommt, uns wurde zwar versichert, dass wir nicht weniger als den Mindestlohn verdienen, aber so ganz koscher ist uns das alle nicht so richtig…

Wir sind gespannt wie es weiter geht, wir werden berichten!

Entspannung und ein echtes Highlight!

12Mai2017

Hallo 😊
Von Greymouth aus ging es dann eine halbe Stunde Autofahrt weiter zu einem günstigen Campingplatz. Man musste nur 5 $ pro Person bezahlen und hatte eine komplett ausgestattete Küche und sogar eine heiße Dusche und konnte kostenlos Wäsche waschen, natürlich nur kalt, aber das ist uns mittlerweile auch egal, hauptsache etwas sauberer 😃

Am nächsten Morgen haben wir dann gewaschen und das nasse Zeug dann erstmal ins Auto gepackt, weil einen Trockner gab es nicht und im Auto würde das bei dem Wetter jetzt bestimmt mehrere Tage dauern, bis es trocken wäre.( Wir hofften das auf dem nächsten Campingplatz ein Trockner ist, sodass wir dann das Zeug trocken bekommen würden)
Es ging dann nach Hanmer Springs, über den Lewis Pass, auch wieder eine wirklich schöne Strecke, nur das es auch hier schon ständig Baustellen gab…. In Hanmer Springs angekommen haben wir nicht viel gemacht, viel zu tun gab es dort aber auch nicht, ist nur ein ganz kleines Örtchen.
Deswegen ging es dann wieder nur zur Bücherei, um das Wlan auszunutzen…
Am späten Nachmittag wollten wir dann zum Campingplatz fahren, aber das war gar nicht so einfach wie gedacht, denn der den wir uns ausgesucht hatten, hatte nichts mehr frei, also wollten wir den nächsten günstigen nehmen, aber der war geschlossen, na klasse, dachten wir nur!
Die anderen waren hier nämlich kaum bezahlbar für uns! Aber zum Glück haben wir dann doch noch einen gefunden, der sehr günstig war und auch noch Platz hatte und sogar den Trockner, den wir brauchten! 😃
An dem Tag haben wir dann auch nichts mehr gemacht, außer kochen….

Am nächsten Morgen ging es dann zu den Hanmer Springs Thermal Pools! Wir hatten wieder im Internet ein Schnäppchen machen können und mussten weniger als die Hälfte des normalen Eintrittspreis bezahlen! Und wir freuten uns sehr darauf, denn wir hatten echt ziemliche Rückenschmerzen…Unser Bett und die tollen Schaumstoffmatratzen im Auto sind halt auf Dauer nicht besonders bequem und rückenfreundlich….
Um 10 Uhr morgens waren wir dann pünktlich da und genossen das heiße Wasser der ganz vielen verschiedenen Pools! Einige haben auch wieder so gestunken, da dort einige Mineralien drin waren… Die 3 Stunden dort haben uns wirklich gut getan! 😊

Nach der Entspannung gab es unser typisches Mittagessen für mich, Toast mit Erdnussbutter und Daria hat sich Fisch&Chips gegönnt….
Danach haben wir dann wieder das Wlan der Bücherei ausgenutzt und schon mal die nächsten Tage geplant und wieder was tolles im Internet gebucht!
Es sollte nach Kaikoura gehen, das ist die Stadt, die vom Erdbeben im November letzten Jahres so betroffen war. Es führt auch immer nur noch die Inlandsroute dahin, der State Highway ist in beide Richtungen noch gesperrt…

Um schon ein bisschen Strecke für den nächsten Tag zu sparen ging es dann nochmal eine halbe Stunde von Hanmer Springs weiter nach Waiau. Hier gab es wieder einen relativ günstigen Campingplatz und alles was man brauchte. Wie es hier nun mal hier so ist, waren wir wieder von anderen deutschen Backpackern umringt und zwei andere Mädels haben sich eine DVD ausgeliehen, die wir dann noch mit 4 anderen Jungs uns Abends im TV Raum angeschaut haben, natürlich auch auf deutsch und nicht auf englisch 😃

Donnerstagmorgen ( ach ja, es sind jetzt schon tatsächlich 7 Monate um! 😊) ging es dann nach Kaikoura. Und man merkt, dass das Erbeben hier einiges angestellt hat immer noch sehr deutlich, denn gefühlt jede paar Meter gab es eine Baustelle und die Straße war insgesamt auch nicht im Besten Zustand. So hat die Fahrt dann natürlich auch etwas länger gedauert, denn mit ständig nur 30kmh und 50kmh kommt man halt nicht so schnell vorwärts….

Wir sind dann aber gegen halb 12 in Kaikoura gut angekommen und haben natürlich als erstes Mal den Supermarkt angesteuert, denn es fehlten mal wieder einige Lebensmittel😃
Nach dem Einkauf hatten wir noch etwas Zeit, genauer gesagt 1 Stunde, denn um 1 Uhr sollten wir beim Unternehmen des Whale Watching Unternehmens anrufen! Ganz genau, richtig gelesen, wir haben eine Tour gebucht um Wale zu sehen! Leider war das Wetter aber nicht so toll, deswegen hatten wir etwas bedenken das der Flug abgesagt wird… Um die Zeit bis 1 Uhr rum zu bekommen sind wir zu einer Robbenkolonie gefahren, dort waren auch ganz viele Robben und eine lag sogar mitten auf dem Wanderweg am Parkplatz und hat ganz entspannt geschlafen 😊


Nachdem wir da dann etwas umhergelaufen sind und einige Fotos gemacht haben, konnten wir um 1 Uhr dort anrufen und da es zwar nur noch sehr bewölkt war aber ansonsten trocken, konnte der Flug stattfinden und wir sollten um halb 2 da sein. Wir haben uns dann direkt auf den Weg zum kleinen Flugplatz gemacht und wurden nett begrüßt, mussten dann aber noch auf unsere anderen Mitflieger warten.
Nach kurzer Zeit kamen sie dann und es waren 3 Franzosen. Zusammen haben wir dann den Piloten kennengelernt und noch einige Infos zu den Walen und ihr Leben bekommen und natürlich eine kurze Sicherheitseinweisung erhalten. Jeder hat eine Sicherheitsweste bekommen und schon ging es los, wir sind in das kleine Flugzeug eingestiegen. Und kaum darauf waren wir schon in der Luft. Die Sicht von oben war einfach nur wunderschön!
Es ging dann auf das offene Meer raus und der Pilot und auch wir haben Ausschau nach Walen gehalten. Es hat etwas gedauert, aber dann haben wir tatsächlich einen Pottwal entdeckt. Der Pilot ist dann immer um den Wal drum herum gekreist, da wurde einem schon etwas mulmig und der einen wurde auch schlecht und musste sich auch übergeben…

Aber den Wal zu sehen war einfach nur atemberaubend, und kaum vorzustellen wie riesig die sind, 18m lang! Am Schluss haben wir ihn sogar noch untertauchen sehen 😊 Wir sind dann noch etwas über Kaikoura geflogen und haben die Landschaft von oben bewundert! Die halbe Stunde ging viel zu schnell um, sodass wir dann auch schon wieder gelandet sind und die Landung war gar nicht so wackelig wie gedacht, war eigentlich sogar relativ ruhig! Das war auf jeden Fall ein richtig tolles Erlebnis und ein echtes Highlight, was wir wohl nie wieder vergessen werden! 😊




Nach diesem Ereignis sind wir dann nur noch zu einem Lookout gefahren und haben uns nochmal Kaikoura von oben angeschaut, aber aus der Luft war das dann doch um einiges schöner und beeindruckender! 😃

Anschließend sind wir dann zu unserem nächsten Campingplatz außerhalb von Kaikoura gefahren, natürlich wieder über einige Kilometer unserer Lieblingsstraße, der Gravel road! 😃

Heute haben wir den Morgen auch noch in Kaikoura verbracht und haben einen Spaziergang am Meer gemacht. Und dann ging es die tolle Baustellenstraße wieder zurück, denn es soll die nächsten Tage zurück in den Norden der Südinsel gehen, denn wir müssen jetzt wirklich einen Job finden!
Aber dazu später mehr!
Bis dahin!

Christchurch und Umgebung

08Mai2017

Hi laughing

Und schon melden wir uns wieder.

Von Ashburton ging es dann Richtung Christchurch und wir merkten sofort, dass dies nicht unsere Lieblingsstadt werden würde. Christchurch hat sich immer noch nicht von dem starken Erdbeben von 2011 erholt und die ganze Stadt ist wirklich eine Baustelle. Wir hatten zwar auch schon davon gehört, aber dann selber durch die Stadt hindurch zu fahren war dann wirklich der Horror für uns. Jede Straße ist eigentlich eine Baustelle und da hinzu bekommen dann noch die unzähligen Einbahnstraßen. Nach großer Verwirrung und Aufregung, kamen wir dann an einem Parkplatz an, den wir dann auch dankend befuhren und wir dann einmal durchatmen konnten.

Nach kurzer Erholung erkundeten wir dann Christchurch zu Fuß. Auch das war zwischendurch nervig, weil man ständig die Sraßenseite wechseln musste, da der Gehweg dann aufhörte, wegen einer Baustelle. Naja irgendwann fanden wir dann die 180 Empty Chairs. Jeder Stuhl symbolisiert ein Todesopfer durch das Erdbeben von 2011. Außerdem sahen wir uns dann noch die RE: Start Cashel Street Mall an, da sind einige Geschäfte und Cafes in Schiffscontainern untergebracht.

Danach gingen wir dann wieder zum Auto zurück und fuhren dann zum Cafe Berlin, dort hofften wir ein paar deutsche Backwaren zu bekommen, da es ja zum Beispiel Brot hier nicht gibt, dass ist hier alles ganz wabbelig. Naja aber wir waren leider schon zu spät und Backwaren waren schon ausverkauft. Ich kaufte dann aber trotzdem noch eine große Packung Haribo für ungefähr 4€. Man gönnt sich ja sonst nichts laughing

Dann ging es auch schon zu dem außerhalb gelegenen kostenlosen Campingplatz, an dem wir dann auch nur noch kochten.

Am nächsten Tag ging es dann erstmal in die Library, um unsere Sachen zu laden und das WLAN zu benutzen. Als wir dann fertig waren, ging es dann nach Hornby, einem Vorort Chrstchurchs, in ein Outlet, in dem wir aber nichts fanden. Außerdem kauften wir dann noch ein und gönnten uns noch eine Pizza. Dann ging es nochmal kurz in die Library und wieder zum Campingplatz.

Am Samstag luden wir dann wieder am Morgen unsere Sachen auf und dann ging es nach Akaroa, der Halbinsel Christchurchs. Schon der Weg dorthin war wunderschön. Dort angekommen zogen wir dann ein bisschen durch die Stadt und testeten noch einen für besonders guten Fish& Chips bekannten Laden aus. Das hat uns auch wirklich ziemlich gut geschmeckt!

Nachdem wir dann noch etwas Sonne getankt haben, ging es dann über einen Touristen Weg zurück nach Christchurch. Man hatte von dort wunderschöne Sichten und da wir so hoch waren, fuhren wir dann durch Wolken hindurch, was auch wirklich richtig beeindruckend schön war!

Am Sonntag haben wir dann unser Auto einmal ausgeräumt und ordentlich gelüftet und sind dann zum Flughafen nach Christchurch gefahren. Nein wir kommen noch nicht zurück, wir haben dort nur geduscht tongue-out

 Von da aus wollten wir dann den Arthurs Pass fahren, auch eine wirklich schöne Strecke. Unterwegs hielten wir dann bei den Castle Hills, da befinden sich zig Steine und es sieht wirklich etwas wie die Ruinen eines Schlosses aus. Zumindest richtig beeindruckend!

Danach ging es dann wieder zu einem kostenlosen Campingplatz an einem See, der richtig schön war!

Und heute sind wir dann wieder an der Westküste angekommen, genauer gesagt in Greymouth und sitzen nun wieder in der Library.

Bis zum nächsten Mal!

Die ersten frostigen Nächte!

03Mai2017

Heysmile

3 Tage sind erst um, aber wir haben wieder viel erlebt und gesehen! :)

Am Sonntag, als wir euch den Blogeintrag geschrieben haben, ging es anschließend noch zum Strand, denn dort wollten wir Pinguine sehen.

In dem Gebiet dort gibt es Gelbaugenpinguine, die in der Dämmerung zurück zum Strand kommen und dann kann man sie von ganz weit weg beobachten.

Und wir hatten Glück! Wir haben tatsächlich 2 Pinguine gesehen, wie sie zu ihren Nestern am Strand gewatschelt sind.
Sie waren zwar weit weg, aber trotzdem ein tolles Erlebnis, nur für Bilder war es etwas zu weit weg, aber seht selber( Robben waren auch wieder zahlreich am Start):




Wir haben aber auch nur 2 gesehen, weil es etwas früh war und uns aber total kalt war, sind wir schon gegen 5 gegangen...
Naja, hatte sich ja trotzdem gelohnt!

Anschließend ging es dann noch zum Campingplatz, der war wieder zurück Richtung Dunedin, denn es sollte nochmal nach Wanaka gehen!
Zum Campingplatz ging es dann das erstmal im Dunkeln, obwohl es erst 18 Uhr war...Gekocht haben wir dann auch mit Taschenlampelaughing

Am nächsten Morgen haben wir uns dann nach Wanaka begeben, denn wir wollten nochmal alles im schönem Herbstlicht und Herbstfarben sehen und die Bergspitzen waren jetzt auch schon weiß! Wirklich wunderschön!


Der eigentliche Grund zur Rückkehr war aber der Lindispass, wir wollten diesen noch fahren und der führte uns dann am Montag zum Mt. Cook.

Der Lindispass war wunderschön, vor allem auch wieder mit den herbtlichen Farben:


Bevor es dann aber zum höchsten Berg in Neuseeland ging, haben wir noch einen Zwischenstopp in einem kleinem örtchen gemacht, um zu duschenlaughing.
In Twizel gab es eine Dusche, die jeder benutzen kann, da man pro Minute einen Dollar bezahlen muss...

Nach der Dusche ging es dann zum Lake Pukaki, hier haben wir kurz einen Zwischenstopp gemacht und bei schönstem Wetter den türkisblauen See bewundert.


Dann ging es nochmal 45 Minuten weiter bis zum Campingplatz am Mount Cook.
Hier war es auch wunderschön und die Nacht war eisig kalt!

Wir sind relativ früh ins Bett gegangen, wollten um 0 Uhr nochmal aufstehen und Sterne  gucken und das haben wir dann auch gemacht, es war wieder einmal atemberaubend wie gut man hier die Sterne sehen kann!
Aber es war eben auch sehr sehr kalt, sodass wir schnell wieder in unsere Schlafsäcke gekrochen sind!
Am Dienstagmorgen sind wir dann relativ früh aufgewacht und haben bemerkt, dass alles eingefroren war. Also hatten wir unsere erste Nacht mit Minusgraden, haben diese aber gut überstanden mit unseren neuen Schlafsäckensmile


Nach dem Frühstück ging es dann los, wir wollten den Hooker Valley Track machen. Praktischerweise startete der direkt am Campingplatz!
Insgesamt sind wir 3 Stunden gelaufen, aber das war sehr angenehm, da man keine Höhenmeter überwinden musste, es ging kaum hoch oder runtersmile

Und der Weg war einfach wieder einmal nur WUNDERSCHÖN! Man kann es einfach nicht oft genug sagenlaughingsmile

Man ist durch das Tal gelaufen, über 3 Hängebrücken und ist dann am Mount Cook angekommen, wo der Gletschersee vor war, in dem sogar einige kleine Eisberge waren. Wir hatten traumhaftes Wetter, nur der Wind war teilweise extrem stark!
Hier dann einfach mal die Bilder dazu:


Um 1 Uhr waren wir dann wieder beim Auto und haben erstmal eine Suppe gekocht.
Nach der Mittagspause ging es dann wieder runter zum Lake Pukaki, haben dort nochmal einige Bilder gemacht und sind dann weiter zum Lake Tekapo gefahren.
Auch dieser See ist wunderschön und die Farbe des Wassers ist so blau.
Hier sind wir dann noch etwwas rumgelaufen und haben uns die berühmte Kirche direkt am Wasser angeschaut, die auch sehr schön ist, aber hier sind einfach viel zu viele Touristen, das war wirklich schrecklich!


Unser Campingplatz lag am Lake McGregor, ein ganz kleiner See neben Lake Tekapo. Auch hier war es wieder richtig schön!


So und heute Morgen sind wir vom Sturm aufgewacht, das Auto hat nämlich ziemlich gewackelt! Und leicht geregnet hat es auch...
Naja, trotz des bescheidenen Wetters sind wir dann aufgestanden und sind nach Timaru gefahren, um mal wieder ein paar Einkäufe zu machen und nun sitzen wir in Temuka in der Bücherei und entfliehen dem Regen.
Morgen geht es dann nach Christchurch!

Bis baldsmile

Weiter gehts..

29April2017

Tach zusammen!

Und schon melden wir uns wieder. In den letzten Tagen sind wir dann jeden Morgen wieder unserer Arbeit nachgegangen und haben die Tiere gefüttert und das Fressen für den nächsten Tag vorbereitet.

Der Freundin von Jennie haben wir dann doch nicht geholfen, da sie krank war, sonst haben wir auch nicht viel mehr Aufgaben bekommen und so haben wir echt nicht viel gearbeitet. Der Dienstag war dann noch ein kleines Highlight für uns, denn wir konnten Jennie dabei helfen, die Schafe zu trennen. Nach dem wir sie erstmal alle zusammen in einem Paddock getrieben hatten, wurden sie durch einen Gang gescheucht und dann wieder in zwei verschiedene Paddocks geleitet. Erst wurden die Mütter von den Lämmern getrennt und dann die männlichen kastrierten von den unkastrierten getrennt. War zuerst etwas kompliziert weil sie nur z.B mit pinker farbe im Ohr gekennzeichnet waren, aber es hat zum Glück doch geklappt smile.

Gestern haben wir dann Jennie`s Farm verlassen, sie fliegt heute nämlich nach Glasgow für eine Fortbildung und so haben wir dann schweren Herzens unsere Sachen gepackt und sind gegen Mittag wieder nach Dunedin gefahren. Dort waren wir dann noch in der Stadt und haben Ausschau nach einem Schlafsack gehalten, aber nicht den gefunden, den wir uns eigentlich ausgeguckt hatten.

Später ging es dann noch zu einem Lookout, von dem man über ganz Dunedin gucken konnte, das war richtig schön laughingDanach sind wir dann wieder zu dem kostenlosen Campingplatz gefahren an dem wir vorher auch schon mal waren.

Heute Morgen haben wir dann wieder ,,ausgeschlafen" und in Ruhe gefrühstückt, dann ging es erstmal zu einem Lookout, von dem man auch eine wunderschöne Aussicht hatte.

Danach ging es dann zu den Moeraki Boulders, dass ist zwar auch eine totale Touristenattraktion und es war richtig voll dort, aber es hat sich trotzdem gelohnt! Richtig faszienierend was die Natur alles kannsmile

Nun sitzen wir in Oamaru vor der Library, die zwar zu hat, aber trotzdem das Wlan noch anhat.
Außerdem haben wir hier jetzt unsere Schlafsäcke gefunden und hoffen jetzt nicht mehr zu frieren.

Seit gespannt wie es weiter geht (wissen wir selber noch nicht ganz genau tongue-out)

Bis dann! 

entspanntes Farmleben

20April2017

Hallo zusammen!

Unglaublich schnell ging diese Woche um, zumindestens für uns Zwei!laughing

Wir fühlen uns hier auf der Farm richtig wohl und von harter Arbeit keine Spur.

Wir können morgens immer aufstehen wann wir wollen, nur müssen wir dann immer als erstes die Tiere füttern.
Das macht auch echt immer Spaß, denn wir fahren dann mit dem Minitruck über dem Hof, um die einzelnen Gehege zu erreichen!
Der Truck hat auch noch eine manuelle Schaltung, das war am Anfang gar nicht so leicht, vor allem für mich, da ich ja ewig nicht mehr manuell in DE gefahren bin und hier muss man ja dann noch mit der linken Hand schalten.
Aber mittlerweile klappt das ganz gutsmile


Anschließend haben wir immer erstmal gefrühstückt und dann das Futter für die Tiere für den nächsten Tag vorbereitet.

Und dann haben wir die meiste Zeit über in der Sattelkammer gesessen , Hörspiele oder Musik gehört und das ganze Lederzeug gereínigt und eingefettet.
Und wir kümmern uns immer noch um die Hunde, lassen sie raus und bespaßen die.
 ( 2 der 3 Hunde, links:Miro, rechts: Queen, Bess fehlt hier)

Es ist ja so, dass Jennie eigentlich den ganzen Tag arbeiten ist und wir alles für uns haben!

Wir arbeiten immer 4 Stunden , also so ca. von 9 bis 13 Uhr und dann machen wir uns was Kleines zu essen und chillen dann im Wohnzimmer.
Sie hat noch so einen alten Kochofen mit dem sie heizt(kochen kann man da auch noch gut drauf und das Wasser wird damit auch erhitzt), am Anfang haben wir den gar nicht richtig anbekommen, aber jetzt schaffen wir auch das laughing


So ungefähr sieht unser Alltag aus,  nachmittags fahren wir manchmal noch in die nächste Stadt, so wie Dienstag, denn da hat sich Daria auch ein neues Handy gekauft, das alte wollte einfach nicht mehr und der Bildschirm sah ja auch nicht mehr toll auslaughing

Ansonsten machen wir nicht viel, nur so kleine Sachen wie Eimer sauber, Zäune ab und aufbauen oder Laub harken.

Am Freitag haben wir dann sogar bei der Nachbarin geholfen, da Jennie nicht mehr wirklich was für uns zu tun hat und genauso wird es Dienstag auch sein, da werden wir einer anderen Freundin helfen.

Freitag haben wir dann aber auch nur geholfen ein paar Sprünge und ein Zelt aufzubauen, denn am Samstag findet dort ein kleines Fest mit Pferden statt.( Natürlich sind wir auch eingeladen)
Nach dem Helfen kam dann für mich wieder ein Highlight, denn wir sind ausreiten gegangen, die Tochter der Nachbarin hat uns mitgenommen, sie auf ihrem Pferd, Daria auf dem Pferd von Jennie und ich bekam auch noch eins von den Nachbarn, richtig gut war das und wieder mal sieht man, wie freundlich die Menschen hier sind!


Freitag Abend waren wir dann auch wieder zum Essen bei der Freundin eingeladen, wo wir auch letztes Mal waren.

Samstag sind wir nach dem Füttern nach Dunedin gefahren, um dort den Farmermarket(Wochenmarkt) zu besuchen. Der war wirklich schön, aber wirklich lange waren wir dort nicht, brauchten ja auch nichts...
Als wir wieder auf der Farm waren sind wir noch etwas mit den Hunden spazieren gegangen und ansonsten nur gechillt.
Am späten Nachmittag ging es dann zu den Nachbarn.

Heute hatten wir ja unseren freien Tag (obwohl wir ja sowieso nicht grade viel hier machen) und sind dann nach Mosgiel, kleine Stadt gefahren, sind da einmal durch die Läden und anschließend ging es nach Brighton an den Strand.


Gegen Mittag waren wir wieder zu Hause, sind dann mit Jennie wieder rüber zu den Nachbarn, haben da was gegessen und sind dann wieder zurück und haben noch die Pferde in ihre Winterpadocks umquatiert und schonmal das Futter für den nächsten Tag vorbereitet und ansonsten wieder gar nichts.

Wir haben es hier also wirklich gut und sind Jennie echt dankbar, dass sie uns hier aufgenommen hat!smile

Anbei noch ein paar Bilder von der Farm:

Endlich wieder wwoofen

15April2017

Hey!

Und schon melden wir uns wieder! Nachdem wir dann noch etwas durch Dunedin geschlendert sind ging es dann wieder zurück zu dem kostenlosen Campingplatz. Dort ging es dann nach einer heißen Suppe und einem Tee ziemlich früh schlafen, da ich mich ziemlich erkältet habe.

Einigermaßen erholt, ging es dann am nächsten Tag zu der steilsten Straße der Welt, zu der berühmten Baldwin Street. Dort kraxelten  wir dann erstmal hoch, auf den Fotos kommt es leider gar nicht so rüber, aber es war wirklich extrem steil und so hatte man von oben auch eine echt gute Aussicht.

Danach ging es dann wieder in die Stadt und wir schauten uns noch den schönen Bahnhof und eine Kirche an.

Natürlich mussten wir dann auch noch unseren Schokoladen Vorrat bei der Cadbury Fabrik aufstocken und gönnten uns ein paar Tafeln, da diese dort wirklich günstig waren.laughing

Zum Mittag gönnten wir uns dann noch zu ,,unserem Halbjährigen" ein All you can Eat Buffet, wo es eigentlich alles gab zum Beispiel: Suppe, Sushi, Spagetthi Bolognese, Salate, Reis und Fish& Chips. Doch irgendwie sah das alles besser aus als es schmeckte und wir waren etwas enttäuscht. Der Nachtisch allerdings war ziemlich lecker, da gab es dann Apfelkuchen und Softeis.

Mit vollem Magen ging es dann diesmal zu einem teureren Campingplatz, an dem es WLAN gab, so schauten wir den restlichen Tag Videos und konnten am nächsten Tag wieder Duschen.

Doch das Wetter am nächsten Tag war sehr bescheiden, denn es regnete und stürmte total, so entschieden wir uns dazu noch einen Tag zu verlängern, an dem wir auch wieder gar nichts machten, doch auch am nächsten Tag war das Wetter noch nicht besser und wir verlängerten um noch eine Nacht. da Gründonnerstag war mussten wir unseren Lebensmittelvorrat, dann noch einmal auffüllen und auf dem Supermarkt Parkplatz war wirklich die Hölle los! Auch nicht anders als in Deutschland laughing 

Am Nachmittag ging es dann wieder in Kino, dass war auch das erste etwas größere Kino, mit 4 Sälen, die anderen hatten bisher höchstens zwei! Anders als in Deutschland bekommt man auch keinen Sitzplatz, den kann man sich hier selbst aussuchen, also desto früher man kommt, desto mehr Auswahl hat man!

Am Freitag Morgen war das Wetter immer noch nicht so wirklich besser, aber trotzdem waren wir extrem glücklich, denn wir hatten eine Rückmeldung von Jennie bekommen. Sie hatten wir angeschrieben, da wir gerne wieder wwoofen wollten und das konnten wir bei ihr machen. Gegen Mittag kamen wir dann auch schon bei ihr an, sie hat eine Farm in der Nähe von Dunedin mit Schafen, Kühen, Schweinen, Pferden, Hunden und Katzen. Unsere Aufgaben bestehen darin, die Schweine und Pferde zu füttern und zahlreiche Sachen sauber zu machen, wie zum Beispiel die Traktorfenster, die Garage und die Sattelkammer. Wir fühlen uns hier echt wohl und genießen es, wieder in einem Bett zu schlafen und ein Dach über Kopf zu haben, was man gerade bei schlechtem Wetter richtig zu schätzen lernt. Außerdem tut es echt gut, wieder mal etwas ,,Nützliches" zu machen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Am Abend nahm Jennie uns dann direkt zu einer Freundin mit, wo es dann bei ihr und ihrem Mann ein Karfreitagsessen gab, zu dem noch eine Familie eingeladen war. Es waren alles super nette Menschen und das Essen war richtig lecker, trotz das es anders als bei uns Fleisch mit Gemüse gab. Heute kommen dann alle zu Jennie und wir sind schon sehr gespannt.

Gestern begann dann unser erster Arbeitstag und wir säuberten die Sattelkammer und einiges an Fahrgeschirr. Später ziehten wir dann noch einen Zaun mit Jennie zusammen auf und sortierten schon mal das Fressen für die Tiere, was wir heute Morgen verteilt haben. Morgen dürfen wir dann die Tiere alleine füttern.laughing

Wir wünschen Euch ein schönes Osterfest!smile

6 Monate Neuseeland!

10April2017

Kaum zu glauben, aber wahr, wir sind jetzt schon ein halbes Jahr unterwegs, auf den Tag genau.
Was sollen wir sagen? Die Entscheidung hierher zu fliegen war genau richtig, wir wollen diese Zeit hier nicht mehr missen.
Wir haben schon so viel erlebt und gesehen und hoffen, dass das die nächsten Monate auch noch so weitergehen. Man muss natürlich eingestehen, dass nicht immer alles toll ist und wir uns mal auf die Nerven gehen, aber eigentlich und obwohl wir wirklich 24 Stunden, 7 Tage die Woche aufeinanderhängen, gibt es keine große Streitereien und wir verstehen uns sehr gut.
Vor allem durch die vielen Abenteuer und wundervollen Momente sind wir schon richtig zusammen gewachsen und dann in Deutschland wieder alleine zu sein wird für uns beide erstmal sehr komisch sein! ?
Aber zum Glück dauert es noch ein wenig bis dahin!
Heimweh hatten wir auch bisher noch nicht, keine Panik, wir vermissen euch natürlich trotzdem! smile

So, das war jetzt das Fazit zu unseren 6 Monaten am schönsten anderem Ende der Welt und nun zu unseren letzten Tagen:

Von Te Anau ging es nach Lumsden, denn dort haben wir einen kostenlosen Campingplatz mit freiem Wlan ausgenutzt.
Am nächsten Tag gegen Mittag sind wir dann nach Invercargill aufgebrochen. Dort sind wir etwas durch die Stadt gelaufen und waren auch mal wieder einkaufen und tanken, wie immer eigentlich. laughing
Am Abend sind wir dann auf einen Campingplatz gefahren und haben nichts mehr gemacht.
Den Tag darauf sind wir nach Bluff gefahren, sind auf einen Berg mit Aussicht gefahren, aber wir hatten richtig schlechtes Wetter und man konnte leider kaum etwas sehen. Danach waren wir noch am Sterling Point, einem Schild, welches verschiedene Entfernungen zeigt. Da wie gesagt das Wetter echt mies war ging es zurück auf den Campingplatz und wir haben erstmal unsere komplette Wäsche gewaschen und getrocknet.

Und zu unserem Glück wurde an dem Tag ein neuer WLAN-Router eingerichtet, sodass wir am Nachmittag unbegrenztes Internet hatten. So verging der Tag dann mit Videos schauen schnell um.

Unser nächstes Ziel waren dann die Catlins, das südlichste Gebiet Neuseelands. Und kaum waren wir ein paar Kilometer unterwegs gingen unsere liebsten Straßen auch schon los, die Gravelroads, Schotterpisten ohne Ende! JUHU! yell
Nach einiger Zeit haben wir dann den Slope Point erreicht, den südlichsten Punkt Neuseelands! Wir sind jetzt also schon einmal quer durchs Land! Der Weg zu dem Schild war auch ganz schön, man ist mitten durch eine Schafwiese gelaufen, leider sind die echt sehr scheu...Trotzdem konnte man nah genug ran, um ein paar Bilder zu machen:



Danach ging es zu Curio Bay, hier kann man im Sommer Delfine sehen und abends und morgens kann man Pinguine entdecken, aber da es kein Sommer mehr ist und wir mitten am Tag da waren, konnten wir keine Tiere sehen…… Anschließend haben wir noch 2 Spaziergänge zu 2 verschiedenen Wasserfällen gemacht.
Erst waren wir am McLean Fall:


Danach an den Purakaunui falls:



Am späten Nachmittag sollte es dann zum Campingplatz gehen, aber auf dem Weg dahin war eine Brücke gesperrt und die Umleitung führte dann mal wieder über eine Schotterstraße… undecided

Am letzten Tag in den Catlins ging es morgens dann zum Nugget Point. Ein wirklich schöner Ort und auf dem Weg zum Leuchtturm konnte man auch wieder Robben beim Spielen beobachten.



Auf dem Weg nach Dunedin sind wir immer wieder an der Küste angehalten und haben Fotos gemacht und die Sonne genossen.
In Dunedin waren wir dann noch am Tunnel Beach. Wunderschön war es dort, aber seht selbst:




Dunedin ist die 7. größte Stadt und das merkt man auch, hier ist wieder viel mehr los auf den Straßen und es gibt wieder so viele Ampeln!laughing
Wir sind dann nur schnell durch gefahren zu einem kostenlosen Campingplatz 15 min oberhalb von Dunedin. Am Abend haben wir dann noch Hanna wieder getroffen, sie hatte uns damals den Tipp mit OPC gegeben und hatte ja selber in der Tagesschicht gearbeitet… Sie fliegt aber nächstes Wochenende erstmal nach Australien für einen Monat und kommt dann wieder….
Heute Morgen haben wir mal etwas länger geschlafen und haben in der Sonne gefrühstückt- es ist trotzdem jetzt echt frisch draußen, da muss man jeden wärmenden Sonnenstrahl genießen. Und jetzt sitzen wir wieder in der Library und erledigen einige Dinge, die eben nur mit Internet funktionieren…laughing
Nachher schauen wir uns dann noch die Stadt an und weitere Pläne haben wir dann auch erstmal nicht, auch nicht für die nächsten Tage…mal sehen was so kommt…

Bis Bald!

Es wird kalt...

04April2017

Und schon melden wir uns wieder! laughing

Am Samstag ging es dann aus Queenstown raus, nachdem wir wieder bei Pak n Save unsere Vorräte aufgestockt haben und fuhren Richtung Athol, einem Städtchen wo eigentlich nichts war. Nach einer etwas längeren Mittagspause an einem schönen See kamen wir dann dort auf einem sehr kleinen Campingplatz an. Zum Glück war das Wetter ganz gut und wir konnten unsere Sachen mal wieder waschen und in der Sonne trocknen lassen. Den restlichen Tag entspannten wir nur noch und genossen wieder eine schöne heiße Dusche. laughing

In der Nacht auf Sonntag wurden dann bei uns auch die Uhren umgestellt und wir konnten noch eine Stunde länger schlafen, taten wir aber nicht, wir waren natürlich wieder so früh wie immer wach. Trotzdem konnten wir uns dann am Morgen noch mehr Zeit als sonst lassen. Mittags kamen wir dann in Lumsden an, dort gab es einen Parkplatz mit kostenlosen WLAN, weil die Bücherei genau gegenüber lag. Das war ganz praktisch. smile

Danach ging es dann Richtung Te Anau, dort liefen wir etwas durch die Stadt, besuchten das I-Site (Informationscenter), kauften eine Kleinigkeit ein und parkten wieder am Wasser.

Danach ging es dann wieder zu unserem Schlafplatz, der 20 Minuten außerhalb lag, aber den Weg nahmen wir gerne auf uns, da die Campingplätze in der Stadt viel zu teuer waren und eine Komposttoilette reicht ja auch. laughing

Dort konnten uns dann noch den Sonnenuntergang anschauen, der echt schön war. Außerdem haben wir uns dann noch unseren Bauch mit Pfannkuchen vollgeschlagen und sind dann auch, nachdem wir noch einen Film geschaut haben, wieder schalfen gegangen.

Am nächsten Morgen ging es dann früh wieder nach Te Anau, weil die Toilette echt gestunken hat. Dort luden wir wieder unsere Elektrogeräte auf und buchten eine Schiffsfahrt durch den Milford Sound für den nächsten Tag.

Danach fuhren wir schon hoch Richtung Milford Sound. Unterwegs stoppten wir dann noch bei dem Mirror Lake und an einem schönen Lookout. Danach wollten wir noch etwas wandern gehen und entschieden uns dazu den Key Summit zu erklimmen. Das war echt eine schöne Wanderung, die ab und zu auch etwas anstrengend war, aber oben angekommen wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Oben war auch noch ein kleiner Teich, was richtig schön aussah.

 

Nach 3 Stunden waren wir dann wieder unten und wir fuhren zu unserem nächsten Schlafplatz. Der Platz war auch mega schön an einem kleinen Fluss gelegen, doch das konnten wir gar nicht so richtig genießen, denn zum einen war uns extrem kalt und zum anderen schwirrten unzählige Sandflys um uns herum, was echt unangenehm war. Nachdem wir einen kleinen Snack eingenommen hatten, suchten wir Schutz in unserem Auto, welches aber auch schon total voll von den Viechern war, die wir dann erstmal so gut es ging töteten.

Am Abend wurde es dann zum Glück weniger und wir wärmten uns mit einer Suppe und einem Tee auf, bevor wir Abendessen machten. Nachdem wir dann noch einen Film geguckt haben und uns in unsere Decken eingerollt haben (es war wirklich extrem kalt, wir standen aber auch in einem Tal umringt von Bergen) schliefen wir dann auch schon.

Am nächsten Morgen mussten wir uns mal wieder einen Wecker stellen, denn unsere Schiffsfahrt sollte um 9Uhr losgehen, also machten wir uns um 7 Uhr auf der wirklich schönen Straße auf dem Weg nach Milford Sound.

Die Schiffsfahrt ging dann auch bei strahlenden Sonnenschein los und die Aussicht war echt atemberaubend und hat sich total gelohnt. Sogar Seelöwen haben wir gesehen!

Nach 2 Stunden war es dann auch leider schon vorbei und wir fuhren wieder zurück nach Te Anau. Unterwegs hielten wir noch bei den Chasm Falls an, die auch echt beeindruckend waren.

In Te Anau besuchten wir dann mal wieder die Library um unsere Sachen zu laden und sind dann nach Manapouri gefahren um dort eine Nacht zu schlafen. In der Nacht hatten wir auch wieder unter 5°, was aber gerade noch aushaltbar war, nachdem wir beide 5 Schichten Oberteile übereinander gezogen haben, in unseren Schlafsäcken lagen mit Wärmflasche, Mütze und Handschuhen und natürlich Kuschelsocken.laughing

Nun wollen wir Richtung Invercargill fahren.

Bis zum nächsten Mal!

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