entspanntes Farmleben

20April2017

Hallo zusammen!

Unglaublich schnell ging diese Woche um, zumindestens für uns Zwei!laughing

Wir fühlen uns hier auf der Farm richtig wohl und von harter Arbeit keine Spur.

Wir können morgens immer aufstehen wann wir wollen, nur müssen wir dann immer als erstes die Tiere füttern.
Das macht auch echt immer Spaß, denn wir fahren dann mit dem Minitruck über dem Hof, um die einzelnen Gehege zu erreichen!
Der Truck hat auch noch eine manuelle Schaltung, das war am Anfang gar nicht so leicht, vor allem für mich, da ich ja ewig nicht mehr manuell in DE gefahren bin und hier muss man ja dann noch mit der linken Hand schalten.
Aber mittlerweile klappt das ganz gutsmile


Anschließend haben wir immer erstmal gefrühstückt und dann das Futter für die Tiere für den nächsten Tag vorbereitet.

Und dann haben wir die meiste Zeit über in der Sattelkammer gesessen , Hörspiele oder Musik gehört und das ganze Lederzeug gereínigt und eingefettet.
Und wir kümmern uns immer noch um die Hunde, lassen sie raus und bespaßen die.
 ( 2 der 3 Hunde, links:Miro, rechts: Queen, Bess fehlt hier)

Es ist ja so, dass Jennie eigentlich den ganzen Tag arbeiten ist und wir alles für uns haben!

Wir arbeiten immer 4 Stunden , also so ca. von 9 bis 13 Uhr und dann machen wir uns was Kleines zu essen und chillen dann im Wohnzimmer.
Sie hat noch so einen alten Kochofen mit dem sie heizt(kochen kann man da auch noch gut drauf und das Wasser wird damit auch erhitzt), am Anfang haben wir den gar nicht richtig anbekommen, aber jetzt schaffen wir auch das laughing


So ungefähr sieht unser Alltag aus,  nachmittags fahren wir manchmal noch in die nächste Stadt, so wie Dienstag, denn da hat sich Daria auch ein neues Handy gekauft, das alte wollte einfach nicht mehr und der Bildschirm sah ja auch nicht mehr toll auslaughing

Ansonsten machen wir nicht viel, nur so kleine Sachen wie Eimer sauber, Zäune ab und aufbauen oder Laub harken.

Am Freitag haben wir dann sogar bei der Nachbarin geholfen, da Jennie nicht mehr wirklich was für uns zu tun hat und genauso wird es Dienstag auch sein, da werden wir einer anderen Freundin helfen.

Freitag haben wir dann aber auch nur geholfen ein paar Sprünge und ein Zelt aufzubauen, denn am Samstag findet dort ein kleines Fest mit Pferden statt.( Natürlich sind wir auch eingeladen)
Nach dem Helfen kam dann für mich wieder ein Highlight, denn wir sind ausreiten gegangen, die Tochter der Nachbarin hat uns mitgenommen, sie auf ihrem Pferd, Daria auf dem Pferd von Jennie und ich bekam auch noch eins von den Nachbarn, richtig gut war das und wieder mal sieht man, wie freundlich die Menschen hier sind!


Freitag Abend waren wir dann auch wieder zum Essen bei der Freundin eingeladen, wo wir auch letztes Mal waren.

Samstag sind wir nach dem Füttern nach Dunedin gefahren, um dort den Farmermarket(Wochenmarkt) zu besuchen. Der war wirklich schön, aber wirklich lange waren wir dort nicht, brauchten ja auch nichts...
Als wir wieder auf der Farm waren sind wir noch etwas mit den Hunden spazieren gegangen und ansonsten nur gechillt.
Am späten Nachmittag ging es dann zu den Nachbarn.

Heute hatten wir ja unseren freien Tag (obwohl wir ja sowieso nicht grade viel hier machen) und sind dann nach Mosgiel, kleine Stadt gefahren, sind da einmal durch die Läden und anschließend ging es nach Brighton an den Strand.


Gegen Mittag waren wir wieder zu Hause, sind dann mit Jennie wieder rüber zu den Nachbarn, haben da was gegessen und sind dann wieder zurück und haben noch die Pferde in ihre Winterpadocks umquatiert und schonmal das Futter für den nächsten Tag vorbereitet und ansonsten wieder gar nichts.

Wir haben es hier also wirklich gut und sind Jennie echt dankbar, dass sie uns hier aufgenommen hat!smile

Anbei noch ein paar Bilder von der Farm:

Endlich wieder wwoofen

15April2017

Hey!

Und schon melden wir uns wieder! Nachdem wir dann noch etwas durch Dunedin geschlendert sind ging es dann wieder zurück zu dem kostenlosen Campingplatz. Dort ging es dann nach einer heißen Suppe und einem Tee ziemlich früh schlafen, da ich mich ziemlich erkältet habe.

Einigermaßen erholt, ging es dann am nächsten Tag zu der steilsten Straße der Welt, zu der berühmten Baldwin Street. Dort kraxelten  wir dann erstmal hoch, auf den Fotos kommt es leider gar nicht so rüber, aber es war wirklich extrem steil und so hatte man von oben auch eine echt gute Aussicht.

Danach ging es dann wieder in die Stadt und wir schauten uns noch den schönen Bahnhof und eine Kirche an.

Natürlich mussten wir dann auch noch unseren Schokoladen Vorrat bei der Cadbury Fabrik aufstocken und gönnten uns ein paar Tafeln, da diese dort wirklich günstig waren.laughing

Zum Mittag gönnten wir uns dann noch zu ,,unserem Halbjährigen" ein All you can Eat Buffet, wo es eigentlich alles gab zum Beispiel: Suppe, Sushi, Spagetthi Bolognese, Salate, Reis und Fish& Chips. Doch irgendwie sah das alles besser aus als es schmeckte und wir waren etwas enttäuscht. Der Nachtisch allerdings war ziemlich lecker, da gab es dann Apfelkuchen und Softeis.

Mit vollem Magen ging es dann diesmal zu einem teureren Campingplatz, an dem es WLAN gab, so schauten wir den restlichen Tag Videos und konnten am nächsten Tag wieder Duschen.

Doch das Wetter am nächsten Tag war sehr bescheiden, denn es regnete und stürmte total, so entschieden wir uns dazu noch einen Tag zu verlängern, an dem wir auch wieder gar nichts machten, doch auch am nächsten Tag war das Wetter noch nicht besser und wir verlängerten um noch eine Nacht. da Gründonnerstag war mussten wir unseren Lebensmittelvorrat, dann noch einmal auffüllen und auf dem Supermarkt Parkplatz war wirklich die Hölle los! Auch nicht anders als in Deutschland laughing 

Am Nachmittag ging es dann wieder in Kino, dass war auch das erste etwas größere Kino, mit 4 Sälen, die anderen hatten bisher höchstens zwei! Anders als in Deutschland bekommt man auch keinen Sitzplatz, den kann man sich hier selbst aussuchen, also desto früher man kommt, desto mehr Auswahl hat man!

Am Freitag Morgen war das Wetter immer noch nicht so wirklich besser, aber trotzdem waren wir extrem glücklich, denn wir hatten eine Rückmeldung von Jennie bekommen. Sie hatten wir angeschrieben, da wir gerne wieder wwoofen wollten und das konnten wir bei ihr machen. Gegen Mittag kamen wir dann auch schon bei ihr an, sie hat eine Farm in der Nähe von Dunedin mit Schafen, Kühen, Schweinen, Pferden, Hunden und Katzen. Unsere Aufgaben bestehen darin, die Schweine und Pferde zu füttern und zahlreiche Sachen sauber zu machen, wie zum Beispiel die Traktorfenster, die Garage und die Sattelkammer. Wir fühlen uns hier echt wohl und genießen es, wieder in einem Bett zu schlafen und ein Dach über Kopf zu haben, was man gerade bei schlechtem Wetter richtig zu schätzen lernt. Außerdem tut es echt gut, wieder mal etwas ,,Nützliches" zu machen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Am Abend nahm Jennie uns dann direkt zu einer Freundin mit, wo es dann bei ihr und ihrem Mann ein Karfreitagsessen gab, zu dem noch eine Familie eingeladen war. Es waren alles super nette Menschen und das Essen war richtig lecker, trotz das es anders als bei uns Fleisch mit Gemüse gab. Heute kommen dann alle zu Jennie und wir sind schon sehr gespannt.

Gestern begann dann unser erster Arbeitstag und wir säuberten die Sattelkammer und einiges an Fahrgeschirr. Später ziehten wir dann noch einen Zaun mit Jennie zusammen auf und sortierten schon mal das Fressen für die Tiere, was wir heute Morgen verteilt haben. Morgen dürfen wir dann die Tiere alleine füttern.laughing

Wir wünschen Euch ein schönes Osterfest!smile

6 Monate Neuseeland!

10April2017

Kaum zu glauben, aber wahr, wir sind jetzt schon ein halbes Jahr unterwegs, auf den Tag genau.
Was sollen wir sagen? Die Entscheidung hierher zu fliegen war genau richtig, wir wollen diese Zeit hier nicht mehr missen.
Wir haben schon so viel erlebt und gesehen und hoffen, dass das die nächsten Monate auch noch so weitergehen. Man muss natürlich eingestehen, dass nicht immer alles toll ist und wir uns mal auf die Nerven gehen, aber eigentlich und obwohl wir wirklich 24 Stunden, 7 Tage die Woche aufeinanderhängen, gibt es keine große Streitereien und wir verstehen uns sehr gut.
Vor allem durch die vielen Abenteuer und wundervollen Momente sind wir schon richtig zusammen gewachsen und dann in Deutschland wieder alleine zu sein wird für uns beide erstmal sehr komisch sein! 😃
Aber zum Glück dauert es noch ein wenig bis dahin!
Heimweh hatten wir auch bisher noch nicht, keine Panik, wir vermissen euch natürlich trotzdem! smile

So, das war jetzt das Fazit zu unseren 6 Monaten am schönsten anderem Ende der Welt und nun zu unseren letzten Tagen:

Von Te Anau ging es nach Lumsden, denn dort haben wir einen kostenlosen Campingplatz mit freiem Wlan ausgenutzt.
Am nächsten Tag gegen Mittag sind wir dann nach Invercargill aufgebrochen. Dort sind wir etwas durch die Stadt gelaufen und waren auch mal wieder einkaufen und tanken, wie immer eigentlich. laughing
Am Abend sind wir dann auf einen Campingplatz gefahren und haben nichts mehr gemacht.
Den Tag darauf sind wir nach Bluff gefahren, sind auf einen Berg mit Aussicht gefahren, aber wir hatten richtig schlechtes Wetter und man konnte leider kaum etwas sehen. Danach waren wir noch am Sterling Point, einem Schild, welches verschiedene Entfernungen zeigt. Da wie gesagt das Wetter echt mies war ging es zurück auf den Campingplatz und wir haben erstmal unsere komplette Wäsche gewaschen und getrocknet.

Und zu unserem Glück wurde an dem Tag ein neuer WLAN-Router eingerichtet, sodass wir am Nachmittag unbegrenztes Internet hatten. So verging der Tag dann mit Videos schauen schnell um.

Unser nächstes Ziel waren dann die Catlins, das südlichste Gebiet Neuseelands. Und kaum waren wir ein paar Kilometer unterwegs gingen unsere liebsten Straßen auch schon los, die Gravelroads, Schotterpisten ohne Ende! JUHU! yell
Nach einiger Zeit haben wir dann den Slope Point erreicht, den südlichsten Punkt Neuseelands! Wir sind jetzt also schon einmal quer durchs Land! Der Weg zu dem Schild war auch ganz schön, man ist mitten durch eine Schafwiese gelaufen, leider sind die echt sehr scheu...Trotzdem konnte man nah genug ran, um ein paar Bilder zu machen:



Danach ging es zu Curio Bay, hier kann man im Sommer Delfine sehen und abends und morgens kann man Pinguine entdecken, aber da es kein Sommer mehr ist und wir mitten am Tag da waren, konnten wir keine Tiere sehen…… Anschließend haben wir noch 2 Spaziergänge zu 2 verschiedenen Wasserfällen gemacht.
Erst waren wir am McLean Fall:


Danach an den Purakaunui falls:



Am späten Nachmittag sollte es dann zum Campingplatz gehen, aber auf dem Weg dahin war eine Brücke gesperrt und die Umleitung führte dann mal wieder über eine Schotterstraße… undecided

Am letzten Tag in den Catlins ging es morgens dann zum Nugget Point. Ein wirklich schöner Ort und auf dem Weg zum Leuchtturm konnte man auch wieder Robben beim Spielen beobachten.



Auf dem Weg nach Dunedin sind wir immer wieder an der Küste angehalten und haben Fotos gemacht und die Sonne genossen.
In Dunedin waren wir dann noch am Tunnel Beach. Wunderschön war es dort, aber seht selbst:




Dunedin ist die 7. größte Stadt und das merkt man auch, hier ist wieder viel mehr los auf den Straßen und es gibt wieder so viele Ampeln!laughing
Wir sind dann nur schnell durch gefahren zu einem kostenlosen Campingplatz 15 min oberhalb von Dunedin. Am Abend haben wir dann noch Hanna wieder getroffen, sie hatte uns damals den Tipp mit OPC gegeben und hatte ja selber in der Tagesschicht gearbeitet… Sie fliegt aber nächstes Wochenende erstmal nach Australien für einen Monat und kommt dann wieder….
Heute Morgen haben wir mal etwas länger geschlafen und haben in der Sonne gefrühstückt- es ist trotzdem jetzt echt frisch draußen, da muss man jeden wärmenden Sonnenstrahl genießen. Und jetzt sitzen wir wieder in der Library und erledigen einige Dinge, die eben nur mit Internet funktionieren…laughing
Nachher schauen wir uns dann noch die Stadt an und weitere Pläne haben wir dann auch erstmal nicht, auch nicht für die nächsten Tage…mal sehen was so kommt…

Bis Bald!

Es wird kalt...

04April2017

Und schon melden wir uns wieder! laughing

Am Samstag ging es dann aus Queenstown raus, nachdem wir wieder bei Pak n Save unsere Vorräte aufgestockt haben und fuhren Richtung Athol, einem Städtchen wo eigentlich nichts war. Nach einer etwas längeren Mittagspause an einem schönen See kamen wir dann dort auf einem sehr kleinen Campingplatz an. Zum Glück war das Wetter ganz gut und wir konnten unsere Sachen mal wieder waschen und in der Sonne trocknen lassen. Den restlichen Tag entspannten wir nur noch und genossen wieder eine schöne heiße Dusche. laughing

In der Nacht auf Sonntag wurden dann bei uns auch die Uhren umgestellt und wir konnten noch eine Stunde länger schlafen, taten wir aber nicht, wir waren natürlich wieder so früh wie immer wach. Trotzdem konnten wir uns dann am Morgen noch mehr Zeit als sonst lassen. Mittags kamen wir dann in Lumsden an, dort gab es einen Parkplatz mit kostenlosen WLAN, weil die Bücherei genau gegenüber lag. Das war ganz praktisch. smile

Danach ging es dann Richtung Te Anau, dort liefen wir etwas durch die Stadt, besuchten das I-Site (Informationscenter), kauften eine Kleinigkeit ein und parkten wieder am Wasser.

Danach ging es dann wieder zu unserem Schlafplatz, der 20 Minuten außerhalb lag, aber den Weg nahmen wir gerne auf uns, da die Campingplätze in der Stadt viel zu teuer waren und eine Komposttoilette reicht ja auch. laughing

Dort konnten uns dann noch den Sonnenuntergang anschauen, der echt schön war. Außerdem haben wir uns dann noch unseren Bauch mit Pfannkuchen vollgeschlagen und sind dann auch, nachdem wir noch einen Film geschaut haben, wieder schalfen gegangen.

Am nächsten Morgen ging es dann früh wieder nach Te Anau, weil die Toilette echt gestunken hat. Dort luden wir wieder unsere Elektrogeräte auf und buchten eine Schiffsfahrt durch den Milford Sound für den nächsten Tag.

Danach fuhren wir schon hoch Richtung Milford Sound. Unterwegs stoppten wir dann noch bei dem Mirror Lake und an einem schönen Lookout. Danach wollten wir noch etwas wandern gehen und entschieden uns dazu den Key Summit zu erklimmen. Das war echt eine schöne Wanderung, die ab und zu auch etwas anstrengend war, aber oben angekommen wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Oben war auch noch ein kleiner Teich, was richtig schön aussah.

 

Nach 3 Stunden waren wir dann wieder unten und wir fuhren zu unserem nächsten Schlafplatz. Der Platz war auch mega schön an einem kleinen Fluss gelegen, doch das konnten wir gar nicht so richtig genießen, denn zum einen war uns extrem kalt und zum anderen schwirrten unzählige Sandflys um uns herum, was echt unangenehm war. Nachdem wir einen kleinen Snack eingenommen hatten, suchten wir Schutz in unserem Auto, welches aber auch schon total voll von den Viechern war, die wir dann erstmal so gut es ging töteten.

Am Abend wurde es dann zum Glück weniger und wir wärmten uns mit einer Suppe und einem Tee auf, bevor wir Abendessen machten. Nachdem wir dann noch einen Film geguckt haben und uns in unsere Decken eingerollt haben (es war wirklich extrem kalt, wir standen aber auch in einem Tal umringt von Bergen) schliefen wir dann auch schon.

Am nächsten Morgen mussten wir uns mal wieder einen Wecker stellen, denn unsere Schiffsfahrt sollte um 9Uhr losgehen, also machten wir uns um 7 Uhr auf der wirklich schönen Straße auf dem Weg nach Milford Sound.

Die Schiffsfahrt ging dann auch bei strahlenden Sonnenschein los und die Aussicht war echt atemberaubend und hat sich total gelohnt. Sogar Seelöwen haben wir gesehen!

Nach 2 Stunden war es dann auch leider schon vorbei und wir fuhren wieder zurück nach Te Anau. Unterwegs hielten wir noch bei den Chasm Falls an, die auch echt beeindruckend waren.

In Te Anau besuchten wir dann mal wieder die Library um unsere Sachen zu laden und sind dann nach Manapouri gefahren um dort eine Nacht zu schlafen. In der Nacht hatten wir auch wieder unter 5°, was aber gerade noch aushaltbar war, nachdem wir beide 5 Schichten Oberteile übereinander gezogen haben, in unseren Schlafsäcken lagen mit Wärmflasche, Mütze und Handschuhen und natürlich Kuschelsocken.laughing

Nun wollen wir Richtung Invercargill fahren.

Bis zum nächsten Mal!

Feueralarm im Schwimmbad

31März2017

So ihr Lieben,

wir waren jetzt fast eine Woche in Queenstown. Queenstown ist wirklich wunderschön, genau wie Wanaka, nur hier ist viel mehr los, da diese Stadt als Hochburg für Attraktionen gilt (vor allem welche, in denen es um Adrenalin geht-wie Bungyjumping oder Fallschirmspringen).

Aber wir natürlich sind, haben wir nur „günstige“ Sachen gemacht.

Am 27.3.(Montag) sind wir dann gegen Mittag von Cromwell nach Queenstown gefahren und das erste was man in einer „größeren Stadt“ macht, ist natürlich in den Pak`n`save zu gehen( riesiger und  günstiger Supermarkt), den gibt es nicht überall und er ist gegen die anderen großen Ketten schon deutlich günstiger….

Nach dem Großeinkauf sind wir dann zu den Queenstown Gardens gefahren, denn dort kann man auch kostenlos parken!:D
Wir sind dann durch den Park gelaufen, der wunderschön ist und die ersten Bäume sind auch schon bunt, man merkt richtig den Herbst. Anschließend ging es dann in die Innenstadt, man hat dort ein wahnsinniges Panorama , da die Stadt wieder nur von Bergen umgeben ist.
Da es dann schon wieder abends war, ging es auf den Campingplatz, der ca. 10km außerhalb liegt, wieder nur eine riesige Fläche, wo es ein Klo gibt und mehr nicht, reicht aber und ist eben günstig!

Am Dienstag waren wir wandern.
Wir sind den Queenstown Hill hochgelaufen, es ging mal wieder nur steil bergauf und war wieder relativ anstrengend, aber die Aussicht oben hat sich mega gelohnt! Aber seht selber:


Auf der Spitze haben wir dann noch den Mittag verbracht und sind dann langsam wieder runtergelaufen. Danach sind wir wieder etwas durch die Stadt gelaufen und sind am Ende mal wieder in der Bücherei gelandet, damit unsere Handys auch noch Strom am nächsten Tag haben😃
Nachdem dann die Handys wieder vollen Akku hatten ging es zum berühmten Fergburger( angeblich der beste Burgerladen in Neuseeland). Hier mussten wir dann auch erstmal etwas anstehen, um überhaupt dran zu kommen, aber das Warten hat sich definitiv gelohnt. Die Burger haben wir mit runter zum Seeufer genommen und in der Sonne genossen. Wirklich die besten Burger, die wir bisher gegessen haben!)
An dem Tag haben wir dann auch nichts mehr gemacht.

Mittwoch haben wir langsam in den Tag gestartet und erstmal ausgiebig in der Sonne mit Bergaussicht gefrühstückt. Anschließend ging es dann wieder zu einem Schwimmbad, um vorrangig mal wieder zu duschen.
Aber das Schwimmbad war echt schön, es gab mehrere Becken und auch einen Hotpool mit wahnsinniger Kulisse im Hintergrund!
Deswegen haben wir auch einige Zeit dort verbracht, bis dann auf einmal der Alarm losging und wir alle raus mussten, wohl gemerkt : IM BIKINI AUF DIE STRAßE!!!
Wir haben aber noch schnell unsere Handtücher mitgenommen und die ganzen Mitarbeiter haben auch Decken und Handtücher verteilt…
Aber trotzdem, das war wohl das Merkwürdigste überhaupt bisher, total verrückt, vor allem war es nur ein Probealarm und  wir mussten zum Glück nur 5 Minuten in der Kälte draußen stehen😃
Irgendwie war es ja auch lustig😃

Nach der Aufregung sind wir schnell wieder ins heiße Wasser gegangen und haben dort noch etwas verweilt. Am frühen Nachmittag sind wir dann außerhalb zu der Brücke gefahren, von wo aus die Leute sich runterstürzen.
Das wollten wir uns mal genauer anschauen, denn keiner von uns beiden würde auf die Idee kommen Bundy springen zu gehen!
Es sind auch einige gesprungen und war echt interessant, aber einfach NEIN, niemals würde ich mich nur an einem Seil an meinen Füßen da runter stürzen! Das krasseste war einfach, das sich selbst ziemliche junge Jugendlichen das getraut haben (die waren bestimmt erst 14 oder so, zumindest sahen sie sehr jung aus…)

Da die Zeit mal wieder schneller als gedacht vorbei ging, sind wir wieder in die Stadt gefahren, haben noch die letzte offene halbe Stunde der Bücherei zum Aufladen genutzt und uns dann nochmal bei Fergburger, jeder einen anderen Burger zum Vergleich, gekauft und am Seeufer wieder gegessen.
Die Burger vom Vortag waren irgendwie besser, aber trotzdem immer noch mega lecker! Nach dem Burger haben wir uns tatsächlich noch jeder ein Eis aus der Eisdiele gegönnt, auch sehr sehr teuer, aber auch das hat sich gelohnt, es war köstlich! (andere gönnen sich viel zu teure Aktivitäten und wir eben was Essbares😃)

Donnerstag hatten wir dann einen durchgeplanten Tag, aber es kam mal wieder anders als gedacht. Wir hatten uns online Karten für die Gondel und 7 Fahrten mit dem Luge gekauft, da dort auf der einen Internetseite wieder ein super Angebot war.
Das Angebot galt allerdings nur zwischen 11 und 14 Uhr…
Wir sind morgens dann relativ früh los, um auch einen Parkplatz zu finden, aber das war wohl nicht früh genug. Kurz vor 11(nach über einer halben Stunde Suche) hab ich dann Daria schon mal alleine zum Karten abholen geschickt und ich hab dann noch weiter einen Parkplatz gesucht(wir wollten halt eben auch nicht Unmengen an Geld fürs Parken ausgeben).Nach insgesamt einer 1 Stunde ca. hatte ich dann Glück und ein Pärchen  stand an ihrem Auto, also hab ich gefragt, ob sie fahren und ja, zum Glück schon und das Beste war dann noch, dass die Frau mir deren Parkticket geschenkt hat, was für den ganzen Tag gültig war!

Nach dem ewigen Gesuche ging es dann endlich zur Gondel und die Fahrt hat sich sehr gelohnt, man hatte einen tollen Ausblick über Queenstown und vor allem oben angekommen konnte man von der Aussichtsterasse richtig weit schauen.


Anschließend ging es dann zum Luge(eine Art Sommerrodelbahn), jeder bekam einen Helm und eine kurze Einweisung und dann ging der Spaß schon los.
Die Fahrten haben echt super Spaß gemacht, teilweise war man wirklich richtig schnell und ist über kleine Hügel gesprungen! 😃 Um nach der Fahrt immer wieder zum Startpunkt zu kommen, gab es einen Sessellift, von dem man dann auch nochmal eine wunderbare Aussicht hatte.

Die 7 Fahrten gingen leider viel zu schnell vorbei…. Danach wollten wir eigentlich noch wandern gehen(der Weg beginnt eigentlich bei der Gondel), aber da unsere Tickets ja nur bis 14 Uhr gültig waren und auch trotzdem immer noch gutes Geld gekostet haben, wollten wir lieber nochmal mit der Gondel nach unten fahren und das Ticket ausnutzen.
Da die Wanderung dann ja ins Wasser fiel, entschieden wir uns dafür zur Neueröffnung des Warehouse(da kann man einfach alles kaufen) zu fahren.
Dort haben wir uns dann auch jeder erstmal mit neuen Klamotten eingedeckt, vor allem zum Schlafen wärmere Sachen und auch Handschuhe 😃
Und wir mussten uns einen neuen Campingkocher zulegen, der Alte hat irgendwie nicht mehr richtig funktioniert und das Kochen hat damit gefühlte Jahre gedauert.
Am Abend haben wir dann den Kocher noch eingeweiht und damit geht das Kochen einfach viiiiiiieeeeel schneller!!

So und heute(Freitag) haben wir erstmal wieder ausgeschlafen und uns dann auf den Weg nach Glenorchy( kleiner Ort am anderen Ende des Lake Wakatipu) gemacht.
Denn der Weg dahin sollte wunderschön sein und das war er auch, man ist durch die Berge direkt am See entlang gefahren:


Da der Weg aber nur 30 Minuten gedauert hat, entschieden wir uns dafür wieder zurück nach Queenstown zu fahren und heute Nachmittag ins Kino zu gehen, wir wollen die Schöne und das Biest schauen. Das Wetter ist dazu heute auch passend, es sieht sehr nach Regen aus und ist schon die ganze Zeit bewölkt und relativ windig.

Morgen geht es dann wieder auf die Straße, mal sehen wo es uns dann hin verschlägt…..
Bis bald!

3 Tage Wanaka

27März2017

Hey laughing

Nun sind wir 3 Tage in Wanaka gewesen und haben dort noch viel gemacht.

Am Freitag sind wir dann noch zum See gegangen und haben dort das gute Wetter und die super schöne Sicht genossen. Zum Mittag haben wir uns dann noch Fish& Chips gegönnt, was wirklich sehr lecker war, danach sind wir wieder nochmal kurz in die Library gegangen um unsere Sachen zu laden, da wir dazu am Morgen keine Gelegenheit hatten, da diese brechend voll war.

Dann wollten wir uns noch den berühmten Wanaka Tree anschauen, doch dieser stand leider gar nicht im Wasser wofür er eigentlich so berühmt ist. Deshalb nahmen wir uns vor einfach am nächsten Tag nochmal wieder zu kommen und fuhren zu unserem Campingplatz.

Am nächsten Tag war es dann sehr bedeckt und wir verbrachten den Morgen wieder in der Library, danach sind wir dann wieder zum Baum gefahren, der allerdings wieder nicht im Wasser stand, trotzdem verbrachten wir dann noch einige Zeit am Wasser, denn nun kam auch wieder die Sonne raus.

   

Danach sind wir noch zu einem Secondhandladen gefahren, wo wir für einen Dollar eine CD von Bruno Mars abstauben konnten und nun die Gewissheit haben, dass unser CD Spieler im Auto einwandfrei läuft und nur die CD die vom Vorbesitzer noch drin war, kaputt ist. 

Für halb vier hatten wir uns zwei Karten für das Puzzling World gekauft, wo wir dann hinfuhren. Puzzling World ist ein Haus voller Illusionen, was wirklich echt beeindruckend ist und draußen kann man durch ein großes Labyrinth laufen, was auch echt cool war, wobei wir zum Ende ein bisschen genervt waren, da wir den Ausgang nicht so schnell gefunden haben, was ja eigentlich auch ganz normal ist in einem Labyrinth laughing

Hier kann man zwei Wörter lesen: Illusion/ Optical

Am Abend sind wir dann erneut zum Wanaka Tree gefahren und wie wir schon vermutet haben, war er wieder nicht im Wasser, erneut haben wir uns dann trotzdem nochmal an den See gesetzt und noch etwas entspannt.

 

Am Sonntag wollten wir dann den Mount Iron hochwandern. Da das Wetter auch trotz schlechter Vorhersage zuzmindest trocken war, sind wir dann auch mit bester Laune hochgelaufen. Auf dem Weg trafen wir dann noch eine andere Deutsche, mit der wir uns etwas unterhalten haben. Doch sie war doch etwas besser trainiert als wir und sie ging im zügigen Schritten den Berg hoch, besonders ich hatte ganz schön zu kämpfen. Mit einem hochroten Kopf und völlig fertig (zumindest ich) sind wir dann oben angekommen und die Aussicht hat sich auch total gelohnt.

 

Als wir wieder unten waren haben wir dann Mittagessen gekauft und sind wieder zum Baum gefahren (wir hatten diesmal wirklich ein Fünkchen Hoffnung weil es ja geregnet hat), doch der Baum war wieder nicht im Wasser. Naja schade aber nicht zu ändern laughing

Danach sind wir dann noch ins Schwimmbad gefahren, was mega klein war aber seinen Zweck erfüllt hat. Dort waren wir dann etwas schwimmen und haben danach geduscht, was auch wieder ganz gut tat. Als wir wieder draußen waren hat es dann wieder geregnet und so sind wir schon zu unserem kostenlosen Campingplatz weiter gefahren.

Nun sind wir in Cromwell und wollen heute noch weiter nach Queenstown.

Bis Bald! laughing

 

P.S.:

Außerdem haben wir hier in Wanaka noch was interessantes gesehen:

Da bekam man doch gleich ein richtiges Gefühl von Heimat!wink

Westcoast und die Gletscher

24März2017

Kira Ora!

Die Letzten paar Tage haben wir die Westküste der Südinsel bereist und wieder einiges gesehen!

Angefangen sind wir in Westport. Hier haben wir uns Cape Foulwind angeschaut, am ersten Parkplatz war es zwar auch sehr schön, man konnte weit schauen und es gab den Leuchtturm und insgesamt eine schöne Natur, aber wir wollten ja eigentlich die frei lebende Robbenkolonie sehen.


Deswegen ging es ein paar Kilometer weiter zum zweiten Parkplatz und hier konnte man nach einem 15 minütigem Weg von einer Plattform aus tatsächlich ganz viele Robben beobachten und es gab auch einige Jungtiere, die waren alle so süß!smile


Nachdem wir hier dann einige Zeit die Robben beobachtet haben ging es weiter Richtung Punakaiki, denn dort wollten wir uns die Pancake Rocks ansehen.
Das Wetter war auch wieder richtig schön, es war ziemlich warm und die Sonne schien!

Die Pancake Rocks sahen echt cool und interessant aus und der Weg wurde sehr schön angelegt.
Was uns aber nicht so besonders gut gefallen hat oder auch immer noch nicht gefällt, sind die vielen Touristen. Vor allem hier auf der Südinsel fällt uns das auf. Immer wenn man zu einer Attraktion kommt ist es mega voll! (naja, wir sind ja auch Touris sozusagenlaughing )


Anschließend ging es dann komplett an der Küste entlang nach Greymouth, wo es einen sehr günstigen Campingplatz mitten im Städtchen geben sollte.
Unterwegs haben wir aber immer wieder angehalten und die Aussicht auf das Meer genossen!

In Greymouth angekommen waren wir noch kurz in der Bücherei und haben unsere Handys etwas aufgeladen.
Am Campingplatz angekommen, entdeckten wir dann, dass dieser eigentlich aus einem großen Parkplatz direkt hinter einer Tankstelle bestand.
Aber es gab alles was man brauchte und es war halt sehr günstig, wir waren sehr zufrieden!

Als wir dann am nächsten Morgen aufgewacht sind, merkten wir, dass es total am Regnen war….frown
Also entschieden wir uns dafür, den Morgen in der Bücherei zu verbringen.  Immerhin ist es dort warm und man hat gutes WLAN.

Gegen Mittag ging es dann weiter nach Hokitika, aber hier gab es auch nicht viel zu sehen und es regnete immer noch ziemlich…
Also waren wir nur kurz einkaufen, bevor es dann weiter zum Hokitika Gorge ( Schlucht) ging.
Die Schlucht war wirklich richtig schön.
Der Weg zu Fuß dauerte nur ein paar Minuten und dann konnte man unglaublich türkises Wasser bestaunen. So eine Farbe haben wir beide bisher wohl noch nie gesehen, wunderschön!
Und es gab auch noch eine Hängebrücke!


Nach diesem Abstecher ging es dann zum Campingplatz. Wir hatten uns einen ehr günstigen rausgesucht, allerdings gab es dort nur sehr wenig Platz und als wir dort ca um 5 Uhr ankamen, war schon alles voll….
Also mussten wir weiter fahren und haben zum Glück noch einen sehr günstigen gefunden, wo es auch noch genug Platz gab!
Der Nachteil hier an der Westküste sind auf jeden Fall die ganzen Sandflies (so kleine schwarze Fliegen, die beißen und dann juckt es höllisch), die gibt es hier nämlich zu Hauf und kaum ist das Auto für ein paar Sekunden auf, hat man gefühlt Tausende Sandflies drinnen.

Das nächste Ziel waren dann die beiden Gletscher.
Zuerst kam der Franz Josef Gletscher und zum Glück war das Wetter wieder etwas besser, sodass man ihn auch sehen konnte.
Der Weg dauerte hin und zurück ca. 1 ½ Stunden und der Weg ansich war schon wunderschön und am Ende konnte man dann den Gletscher bestaunen, war wirklich beeindruckend!



Unsere Mittagspause haben wir dann in Fox Glacier am Lake Matheson verbracht um anschließend noch den Fox Glacier anzuschauen.
Das Wetter wurde leider wieder schlechter und so konnten wir den zweiten Gletscher kaum sehen, richtig Schade, weil man an klaren Tagen wohl die ganzen anderen Berge drumherum wohl auch sehen kann..
Trotzdem hat sich der Tag sehr gelohnt!


Die Nacht verbringen wir in Haast auf einem überteuertem Campingplatz, weil wir beide halt gerne mal wieder Duschen wollten…

Auch wenn die Dusche gut tat, war der Campingplatz das Geld kein Bisschen wert, aber naja jetzt ist es auch zu spät…

Dann ging es weiter Richtung Wanaka, auf dem Weg sind wir immer wieder angehalten und haben uns Wasserfälle oder Blue Pools ( einen sehr blauen Fluss) angeschaut und allein der Weg war schon wunderschön, es ging durch die Berge und an Seen vorbei.



Wir haben dann einen Campingplatz direkt am See für nur 8$ entdeckt, sodass wir uns dazu entschieden, die 6 km Gravelroad auf uns zu nehmen und dort hinzufahren.

Die schlechte Schotterstraße hat sich auf jeden Fall gelohnt, angekommen am Lake Hawea waren kaum welche da und man hatte eine traumhafte Aussicht und das Wetter war auch wunderschön.



Heute ging es dann aber wirklich nach Wanaka und hier sitzen wir jetzt auch schon wieder in der Bücherei, um euch diesen Blog hochzuladen, aber einkaufen waren wir immerhin schon, einfach viel zu teuer hier auf der Südinsel…

Hier bleiben wir jetzt erstmal ein paar Tage und dann mal sehen wie es weiter geht,

Bis dahin!

PS: irgendwas musste natürlich noch passierenlaughingundecided
Daria hat jetzt auch die Spiderapp:


Der Norden der Südinsel

18März2017

Hey laughing

Schon wieder sind einige Tage vergangen, an denen wir einiges Nettes gesehen haben.

Am Donnerstag haben wir uns Richtung Norden aufgemacht und haben uns als erstes den Split Apple Rock angeschaut. Dies ist ein Felsen der wie ein durchgeschnittener Apfel aussieht.

Danach sind wir nach Takaka gefahren und sind durch ein Felsen Labyrinth gelaufen, dass war richtig cool und mal ganz interessant.

Dann entschieden wir uns dazu, zu den Pupu Springs zu fahren, dass sind Süßwasserquellen, die ungefähr 14.000 Liter pro Sekunde ausstoßen und zu den klarsten der Welt zählen. Das war wirklich beeindruckend, wie weit man dort schauen konnte und wunderschön!

Da es danach noch nicht so wirklich spät war und die Campingplätze in Takaka richtig teuer sind, sind wir dann einfach noch weiter nach Collingwood gefahren und haben dort einen netten Campingplatz direkt am Meer gefunden.

Am nächsten Tag vereinbarte Lisanne dann einen Ausritt am Cape Farewell, dessen Richtung wir dann nach dem Frühstück auch eingeschlagen haben. Da wir sehr früh dran waren besuchten wir dort noch ein Visitor Center und machten einen kurzen Walk am Strand entlang. Außerdem gingen wir noch zu einem Aussichtspunkt hoch, von dem man eine wirklich gute Aussicht hatte.

Da dort auch noch ein nettes kleines Cafe war, haben wir uns beide noch eine Heiße Schokolade gegönnt, die wirklich das Beste war, was wir seit langem getrunken haben.

Danach ging es dann für Lisanne los, auf dem Rücken eines Pferdes, die wunderschöne Landschaft aus einem anderen Blickwinkel zu erkunden. Da ich nicht mitkommen wollte, da ich ja schon für den Skydive sehr viel Geld ausgegeben habe, habe ich die Zeit im Auto verbracht und wahrscheinlich sehr schöne Aussichten verpasst, was ich aber nicht schlimm finde smile.

 

  

So als nächstes geht es dann bei uns Richtung Westküste, auf die wir uns beide auch schon sehr freuen.

Bis Dahin!

Auf der Südinsel angekommen!

15März2017

Da ist er also, der erste Blogeintrag von der Südinsel!

Wie schon beim letzten mal erzählt ging es am letzten Samstag (11.3.) mit der Fähre auf die Südinsel.
Ein paar Tage zuvor hatten wir die Fähre ganz einfach online gebucht, echt kein günstiges Vergnügen, aber gibt ja nur diese Möglichkeit, wenn man ein Auto besitztlaughing

Am Samstag mussten wir dann wieder früh aufstehen, denn um 7 Uhr war schon Check-In und wir mussten erstmal noch eine halbe Stunde fahren.
Im Dunkeln und Regen ging es dann los zum Wellington Fähr-Hafen. Haben direkt alles gefunden und war auch alles ganz einfach, sodass wir dann um ca. viertel nach 8 abgelegt haben.

Dann ging es 3 Stunden bei leichten Wellengang nach Picton.

In Picton angekommen, machten wir uns auf zum I-site, um erstmal ein paar Infos zu erhalten.
Da das Wetter immernoch nicht besser war, und es nur am regnen und auch total diesig war, saßen wir dann nur noch im Auto am Hafen und haben bis 14 Uhr gewartet, um auf einen Campingplatz einzuchecken.
Am Samstag haben wir dann auch nichts mehr gemacht.

Am Sonntag sollte es dann nach Nelson gehen, eigentlich soll um Nelson herum  die sonnenreichste Gegend sein, aber davon haben wir leider nichts mitbekommen, bis heute (Mittwoch) hat es nur geregnet.

In Nelson waren wir dann 2 Tage, wir haben uns die Stadt und eine Kirche angeschaut, ansonsten waren wir nur in der Bücherei und haben uns da die Zeit vertrieben.

Der wirklich gute Teil an Nelson war dann der kostenlose Campingplatz. Eigentlich war es nur ein riesiger Schotterparkplatz am hafen und an jeder Ecke standen ein paar Dixi-Toiletten.
Aber für uns hat es gereichtsmile

Dienstag sind wir dann nach Motueka gefahren, denn auch hier gab es wieder einen günstigeren Campingplatz und unser nächster Trip konnte von hier gut aus gestartet werden.

Denn heute (Mittwoch) ging es in den Abel Tasman National Park zum Kayaken!smile

Ein paar Tage zuvor haben wir auf einer Internetseite, die günstigere Trips anbietet, eine geführte Ganztagstour gebucht.

Also ging es auch heute wieder etwas früher los, denn um halb 9 sollten wir da sein.
Dort angekommen lernten wir unsere Guidin Nicole kennen und unsere Gruppe natürlich auch. Insgesamt waren wir 8 Leute.
Ein deutsches Ehepaar, eine Brasilianerin und zwei Niederländer und eben Nicole, die ursprünglich aus England kommt, aber schon seit ca. 10 Jahren híer lebt.
Wir konnten dann unsere Doppelkayaks bepacken und bekamen dann noch eine Einweisung und dann ging es auch schon los.smile



Zur Krönung der wunderschönen Tour, gab es heute perfektes Wetter, strahlendblauer Himmel und Sonnenschein, besser hätte es nicht sein können.
Von ca. 9 uhr bis halb 4 sind wir dann durch den Park gepaddelt und haben uns alles angeschaut und wir haben sogar ganz viele Robben gesehensmile
Insgesamt haben wir dann auch 2 Pausen eingelegt, eine etws kürzere Frühstückspause, in der es heiße Getränke, Saft und kleine Snacks gab und eine lange Mittagspause, in der wir belegte Brötchen, Obst und Kuchen und natürlich auch wieder Getränke bekommen haben.
Die Tour hat sich wirklich gelohnt und war wunderschön, die Strände im Abel Tasman sind einfach traumhaft, goldener Sand und türkises Wasser.smile



Auf dem Rückweg haben wir dann auch noch was cooles gemacht. Wir haben den Wind genutzt und sind zurück "gesegelt", also alle 4 Kajaks nebeneinander und festhalten und ein großes Tuch als Segel gespannt und schon mussten wir nicht mehr paddeln!smile

So und in den nächsten Tagen soll zum Glück das Wetter schön bleiben, sodass wir den Rest des Norden der Südinsel erkunden wollen.

Bis dahin!

 

 

Wellington

09März2017

Hallo!

Von Palmerston North ging es dann für uns Ashhurst, dort wollten wir auf einen günstigen Campingplatz, doch irgendwie fühlten wir uns nicht wohl als wir dort in einen Park gefahren sind und sind dann doch spontan umgekehrt und ein paar Kilometer weiter in ein Städtchen namens Pahiatua angekommen, dort fanden wir dann auch einen netten Campingplatz. Den Abend verbrachten wir dann größtenteils im Auto, weil es die ganze Zeit geregnet hat.

Am nächsten Morgen wollten wir uns Richtung Wellington aufmachen (die Hauptstadt Neuseelands). So fuhren wir den Highway entlang und machten eine Mittagspause in Masterton, dort gab es einen netten Park, doch wir mussten doch etwas aufpassen, dass die Enten sich nicht an unserem Brot bedienten. Danach ging es dann ins nächste Dorf namens Greytown, dort besuchten wir noch einmal die Library, um unsere Geräte zu laden und uns mit dem kostenlosen WiFi darüber zu informieren, wie wir uns in Wellington am besten fortbewegen können, da wir ungern mit unserem Auto dort hinein fahren wollten und auf Parkplatzsuche zu gehen.

Danach ging es dann zu dem nächstgelegten, bezahlbaren Campingplatz nahe Wellington, was eigentlich ein Park war. Dort wollten wir drei Nächte bleiben. An dem Abend hat es leider auch nur geregnet und so legten wir uns wieder hinten ins Auto, guckten noch ein Film und gingen früh schlafen.

Denn am Donnerstag sind wir dann wieder zeitig aufgestanden um nach Wellington zu fahren, da wir aber wie gesagt nicht mit Auto in die Stadt wollten, fuhren wir zum nächsten Bahnhof und fanden einen Parkplatz für 4$ für den ganzen Tag, da dieser noch dazu videoüberwacht war, fanden wir das einen wirklich guten Preis.

Die Zugfahrt dauerte dann noch so 20 Minuten und dann kamen wir am Hafen von Wellington an. Uns beiden gefiel die Stadt vom ersten Augenblick. Zuerst gingen wir dann ins Te Papa Museum, dies ist das Nationalmuseum von Neuseeland in dem auf 6 Etagen das Land Neuseeland von den vielseitigsten Aspekten beleuchtet wird. Das war wohl das beste Museum was wir beide je besucht haben, besonders die Gallipoli Ausstellung hat uns sehr beeindruckt, dort wurden die Geschichten von 8 Neuseeländern im 1. Weltkrieg erzählt und diese wurden 2,4mal so groß wie normale Menschen dargestellt.

Danach stärkten wir uns noch mit unserer Lieblingspizza von Dominos und gingen zu Victoria Lookout, von dem man eine gute Sicht über ganz Wellington hatte.

 

Dann setzten wir uns noch kurz an den Hafen und nahmen dann wieder den Zug zurück und verbrachten einige Zeit in der Library, um unsere Sachen wieder zu laden.

Auch heute am Freitag ging es nochmal nach Wellington, diesmal aber etwas später. Wir sind etwas durch die Stadt gelaufen und sind mit dem berühmten Cable Car zum Botanischen Garten gefahren und von da aus durch den Botanischen Garten zurück in die Stadt.

Nun sitzen wir wieder in der Library, nachdem wir eben noch etwas eingekauft haben und unser Auto nochmal vollgetankt haben, denn morgen früh geht es dann mit der Fähre rüber zur Südinsel, dass passt auch ganz gut, weil wir morgen genau auf den Tag, 5 Monate unterwegs sind laughing.

Der nächste Blogeintrag kommt also von der Südinsel,

Bis dahin!

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